So diesmal ein total simples Rezept, allerdings gibt es eine Zutat die absolut den Rahmen sprengt. Aber im Grunde handelt es sich um nichts anderes als um Resteverwertung, deswegen sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt:
Es gibt Pasta. Spaghetti, gerne auch flacher in Form von Bavette (waren leider gerade aus) oder andere. Dazu in der Pfanne Butter oder Schmalz davon (seit den Schnitzeln im Kühlschrank, schon ein Tipp) auslassen und auf kleiner Stufe dünn geschnittene Zwiebel nicht glasig und deswegen dann zu Röstzwiebeln werden lassen. In der Zwischenzeit Wasser aufsetzen und zwei mittlere Zuchini dünn schnieden. In die Pfanne damit. Farbe kriegen lassen (nicht zu heiss, nicht zu kalt), Nudeln wenn das Wasser soweit ist reintun.
Jetzt die Zutat: Vom Zironenhühnchen aus dem Backoffen vom Vortag den Sud (Öl, Zirone, Knoblauch mehrfach in 2h übers Hümnchen gelaufen) passieren. Kann auch schon den Tag über im Kühlschrank stehen. Ich weiss, man hat nicht gerade jeden Tag so ein majorkinisches Hünchen gemacht, aber wenn, dann ist dies ein gutes Rezept in Folge. Besonders gut kommt es, wenn das Hähnchen mit Kräutern gefüllt war (z.B. Petersilie, ein wenig Schnittlauch und Oregano).
Das ganze in die Pfanne zum Gemüse, mit Riesling ablöschen, abbinden und nochmal mit Riesling und Szechuanpfeffer abschmecken. Am besten frisch zerstossen und weisser Pfeffer mit dazu.
Mit geriebenen Bergkäse (darf ruhig älter sein) und frisch augefschnittenen Frühlingszwiebeln servieren. Hackers love Noodles immer wieder. Was bleibt sonst zu sagen?
Variation: Spaghetti Algio Olio mit Bergkäse und leicht Frühlingszwiebeln frisch drauf serviert.